Noch immer. Und wieder

Wege gehen, Straßen.
Vertraute Wege, viele
Straßen gegangen sein.
Von den Wegen, den Straßen
abgekommen sein, vertrieben
worden sein, verjagt. Weg-
gegangen sein, weggeprügelt
von einer Meute Mensch.

Und im Kopf noch immer
und wieder die einstmals
gegangenen, nie mehr
zu begehenden Wege, Straßen,
nier mehr dieselben, die
mitgenommenen ins Fremdland,
lebenslang im Gepäck. Wie das
Heimweh, lebenslang. Immer
neue Wege gehen müssen.

All die Wege des
nicht endenden Exils.

           (Für Hans Sahl, 2017)