Später Februar

Im Nordostwind scheint heut alle Kälte
der Welt zu wehn; das Blau des Himmels,
selbst der ferne Glanz der Sonne machen
frösteln, Mantel, Mütze, Schal zum Trotz.

Eisknisternd das Atmen beim Gehen
den zugefrorenen Bach entlang,
unter den Schuhen knacken Reste
längst schon verharschten Schnees.

Zurück zwischen Häusern, die sich
dem Wind entgegen stellen, wirft er sich
auf den Gehweg, zerfleddert eine Zeitung,
fegt mir hart ins Gesicht.

Unwirsch jault dieser späte Februar. Ich
schließe die Haustür auf, drücke sie
hinter mir ins Schloss. Im Kopf von weit
her ein Echo: "Wer jetzt kein Haus hat..."