Zweiter Himmel

Sie stehen kopf im nächtlichen
Teich, angeleuchtet woher, beharrlich
unstet die grünen Häupter, nicht gewiss
des zweiten Himmels dort unten, aber
schon hineingewachsen; ein Wind
aus der Tiefe kräuselt die Blätter, leis
wie vorn ferne ein Lied, das ins Ohr
sinkt, lange nachklingt, wirklicher
als jedes laute, nahe Geräusch.