Leseproben

Rainer Malkowski in "Warum schreibt man überhaupt Gedichte?":

"Es gibt immer wieder Phasen, in denen ich keine Gedichte schreiben kann. Dann fühle ich mich reduziert, unvollständig, nicht auf der Höhe meiner Lebensmöglichkeiten, Das Leben selbst rückt fern. Auf die früher geschriebenen Gedichte blicke ich in solchen Dürrezeiten zurück wie auf die Fußspuren eines fremden Wesens."

Genauer hätte Rainer Malkowski nicht beschreiben können, was ich selbst seit Jahren immer wieder empfinde. Aber tröstlich, dass es ihm (und anderen vielleicht?) ganz genau so geht.