Ein edel gestaltetes Buch... ·

... (auch wenn mir die Titelzeichnung der gründelnden Schwäne nach wie vor nicht so gefällt) ...eine rundum gelungene Veranstaltung zu seiner Vorstellung im Hospitalhof, umrahmt vom Jazz-Duo Tom Martin und Bernd Gruenen (Saxoophon und E-Gitarre) mit acht Prosalesungen der unterschiedlichsten Art von ernst bis heiter. Außerdem las Astrid Braun noch den wunderbaren Essay der französischen Autorin Colette Laplace über "Hälfte des Lebens" samt deren Übersetzung des Hölderlin-Gedichts.
Was auch wohltuend war: so viele Autorinnen und Autoren mal wiederzusehen und zu sprechen, wenn auch mit Corona-Abstand oder Maske. Alle waren angetan vom Abend.

Nur für mich ein Schrecken: Ich stehe aus unerfindlichen Gründen mit "Nachklang" nicht als Ingeborg Santor im Buch, sondern schlicht als Ingeborg Höch. Noch nie seit ich 1961 erstmals veröffentlicht habe, hieß ich als schreibender Mensch anders als I. Santor... Ich kann schwer damit umgehen, obwohl es, gegen alles, was gerade weltweit geschieht, eine klitzekleine Kleinigkeit ist. Sag das einer der dummen Psyche!