Drei aus dem Gedok-Forum für literarischen Austausch... ·

... haben am Sonntag, dem 1. Dezember 2020 – wie hier angekündigt – neue und ältere Gedichte für ein Lyrik-Video eingelesen. Moderiert hat Jutta Weber-Bock, und Dank Wolfgang Haenles fotografischem und aufnahmetechnischem Engagement gibt es den kleinen Film jetzt zu sehen. Ermöglicht hat dies die GEDOK Stuttgart, der alle Beteiligten dankbar sind. Es lasen Jutta von Ochsenstein, Wolfgang Haenle und Ingeborg Santor.

youtu.be/tslfN6gXzyE


Corona ein Schnippchen schlagen... ·

... das tun drei Lyriker*innen vom Gedock-Forum für literarischen Austausch heute, am 29.11.2020! Da die eigentlich geplante Life-Lesung nicht in den Räumen der GEDOK stattfinden kann, werden Jutta von Ochsenstein, Wolfgang Haenle und ich uns bei Jutta Weber-Bock zu einer Art Wohnhimmerlesung treffen, die aufgezeichnet wird und dann auf der Gedok-Website erscheinen wird. Wir lassen uns doch nicht einfach von einem (zugegeben sehr gefährlichen) Virus lahmlegen!


Ein edel gestaltetes Buch... ·

... (auch wenn mir die Titelzeichnung der gründelnden Schwäne nach wie vor nicht so gefällt) ...eine rundum gelungene Veranstaltung zu seiner Vorstellung im Hospitalhof, umrahmt vom Jazz-Duo Tom Martin und Bernd Gruenen (Saxoophon und E-Gitarre) mit acht Prosalesungen der unterschiedlichsten Art von ernst bis heiter. Außerdem las Astrid Braun noch den wunderbaren Essay der französischen Autorin Colette Laplace über "Hälfte des Lebens" samt deren Übersetzung des Hölderlin-Gedichts.
Was auch wohltuend war: so viele Autorinnen und Autoren mal wiederzusehen und zu sprechen, wenn auch mit Corona-Abstand oder Maske. Alle waren angetan vom Abend.

Nur für mich ein Schrecken: Ich stehe aus unerfindlichen Gründen mit "Nachklang" nicht als Ingeborg Santor im Buch, sondern schlicht als Ingeborg Höch. Noch nie seit ich 1961 erstmals veröffentlicht habe, hieß ich als schreibender Mensch anders als I. Santor... Zudem wurde der Zeilenfall der 1. Zeile der zweiten Strophe verändert, jetzt steht sie unschön rechts raus. Ich kann schwer damit umgehen, obwohl es, gegen alles, was gerade weltweit geschieht, klitzekleine Kleinigkeiten sind. Sage das einer der dummen Psyche!


Hölderlin-Anthologie "An die Schwäne" ·

Nach einer schönen Vorablesung am 1. August 20 im Garnisons-Schützenhaus gibt es am Freitag, 18. Sept. 20, die offizielle Vorstellung des Buches – coronabedingt nicht im Schriftstellerhaus, sondern im Hospitalhof. Bin auch deshalb gespannt darauf, weil ich zwar weiß, dass ich mit einem Gedicht "drin" bin, aber nicht: mit welchem! Hoffe sehr, es ist "Nachklang", eine Art heutige Antwort an Hölderlin. Wenn ja, dann werd ich es natürlich auch auf die Homepage stellen.


"Nachgereichte" Buchvorstellung ·

Im Stuttgarter Schriftstellerhaus stelle ich morgen, 30. Januar 2020, um 19:30 Uhr "Vom Leuchten der Schatten" vor. Ich werde nicht nur aus diesen "späten" Gedichten lesen, sondrn leiste mir diesmal ein paar nostalgische Rückblicke auf den eigenen Weg: zum Beispiel auf Autoren, die mir von Früh auf wichtig waren – und von denen manche es bis heute sind –, auf  Veröffentlichungen seit den 1960er Jahren, auf die Freude am Abenteuer des Übersetzen aus dem Englischen, auf Lesereisen nach London und ins polnische Poznan, Briefwechsel mit Dichtern und vieles mehr.